NRZ: "Moerser Schule setzt sich fürs SOS-Kinderdorf ein"

Moers. Das Mercator-Berufskolleg öffnete die Pforten. Basar und Tombola lockten viele Besucher aus Nah und Fern.

Neue Rhein Zeitung

Der erste Advent ist vorüber, die Fenster sind geschmückt, und wer bis jetzt noch keine Weihnachtsschokolade gegessen hat, ist standhaft. Und wie es bereits seit vielen Jahren Tradition ist, findet am ersten Advent immer das SOS-Kinderdorffest der Mercator-Berufsschule statt, bei dem der gesamte Erlös gespendet wird. Von 10 bis 17 war die Schule jetzt für jedermann geöffnet. Und man konnte allerlei Leckereien und Weihnachtsdekorationen kaufen.

Bereits zum 46. Mal fand der Weihnachtsbasar in der Berufsschule statt. Traditionell geht der gesamte Erlös an das SOS-Kinderdorf in Bethlehem. Dazu kam die gesamte Schüler- und Lehrerschaft am Wochenende in die Schule. Mit viel Motivation verkauften die Akteure ihre selbst gemachten Dinge. Auch die Lose für die üppige Tombola wurden an Mann und Frau gebracht.

Anett Lenzen, Lehrerin an der Berufsschule und Koordinatorin des Fests, genoss den Adventssonntag im weihnachtlich geschmückten Lehrerzimmer, das für diesen Tag in ein Café verwandelt worden war. „Heute zählt einfach nur der soziale Aspekt und wir wollen uns auf den Advent einstimmen“, erzählt Lenzen. „Mit Schule haben wir heute nichts am Hut.“ Schon seit den Sommerferien arbeiten die Schüler gemeinsam mit ihren Klassenlehrern an dem Fest.

So warb da zum Beispiel eine Gruppe mit „Kantigen Pommes von kantigen Kerlen“. Doch nicht nur Schüler und Lehrer durften ihren Stand in einem der vielen Räume der Schule aufbauen sondern auch externe Händler erhielten dafür die Möglichkeit. Daneben durften auch Eltern, Bekannte oder Freunde der Schüler für eine kleine Standgebühr, die ebenfalls dem SOS-Dorf zu Gute kam, ihren Verkaufstisch aufbauen. So gab es Stände mit Weihnachtsdekorationen, Schmuck oder selbst gemachter Marmelade.

Viele Ehemalige

Viele ehemalige Schüler und Lehrer nutzten den ersten Advent außerdem, um alt bekannte Gesichter der Schulzeit wiederzusehen. So war sich auch Schulleiter Herbert Beck sicher: „Das Fest dient der Begegnung. Hier treffen sich Eltern, Schüler, Freunde, Lehrer und Ehemalige.“ Die Besucher des Fests sind bunt gemischt und bei den Ständen war für jeden etwas dabei: Ob Trödel oder Bücherflohmarkt, Kinderschminken oder ein professionelles Fotoshooting, der Auftritt der Lehrerband und die vielen verschiedenen Leckereien.

Die große Tombola, deren Preise von Geschäften vor Ort oder den Ausbildungsstätten, die in Kooperation mit der Schule stehen, gesponsert wurden, ist die Attraktion des Festes, so Lenzen.Fast jeder Besucher kaufe sich ein paar Lose, nicht nur für den eigenen Gewinn, sondern auch wegen der guten Sache dahinter.

Die viele Arbeit, die vor allem in den letzten vier Wochen für Lenzen und die gesamte Schule aufkam, hat sich wieder gelohnt. Nachdem letztes Jahr ein Betrag von 15 555 Euro eingenommen wurde, hofft Lenzen dieses Jahr „auf einen Euro mehr.“

Alice von der Laden

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