EU-Projekte: "Bella Italia!"

Vom 25.-29. März fand in Crotone/Italien das zweite Projekttreffen des aktuellen EU-Projektes „INCorporated. – Inclusion Needs Competence“ statt.
EU-Projekte: "Bella Italia!"

Das EU-Projektteam 2014-2017

Vom 25.-29. März fand in Crotone/Italien das zweite Projekttreffen des aktuellen EU-Projektes „INCorporated. – Inclusion Needs Competence“ statt.

 

Das neue Projekt widmet sich dem durch die Europäische Kommission im Oktober 2008 verabschiedeten politischen Ziel der aktiven Förderung der von der Gesellschaft am meisten Benachteiligten im Hinblick auf die Verbesserung von Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in ganz Europa. Diese politische Vorgabe wurde unter dem Begriff "Inklusion" zur Richtschnur für alle europäischen Mitgliedsstaaten und gleichzeitig eine große Herausforderung für uns und alle nationalen Bildungssysteme.

Schwerpunkt des zweiten Treffens war die Sensibilisierung und Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern im Bereich von Inklusion.

 

Nach der Landung in Lamezia Terme fuhren wir mit dem Auto 1 ½  Stunden nach Crotone, dem Ort unserer Partnerschule „IIS Pertini-Santoni“, mit der uns eine über zwanzigjährige Schulpartnerschaft verbindet. Dort angekommen lernten wir die Teilnehmer aus den anderen Partnerländern (neben Italien und Deutschland sind es Bulgarien, Polen, Finnland, Frankreich, Griechenland und die Türkei) kennen. In lockerer Runde war bei einem Abendessen in einem kleinen Restaurant direkt an der Strandpromenade Gelegenheit sich nicht nur über den Schwerpunkt des zweiten,  sondern auch in vielen informellen Angelegenheiten sich näher kennen zu lernen.

 

Der erste Arbeitstag begannen die türkischen Partner mit einem Vortrag über „Learning disabilities“, der in sehr verständlicher und eindrucksvoller Weise – unterstützt durch zahlreiche Videos – die Schwierigkeiten aufzeigten, mit denen Schülerinnen und Schüler mit Lernschwächen wie beispielsweise Dyslexie, Dyskalkulie oder ADHS (=Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom) in ihren alltäglichen Lernprozessen zu kämpfen haben. darauf folgten dann die griechischen Partner mit „Incorporated teaching“ und präsentierten bereits an ihrer Schule  Maßnahmen in der Lehrerfortbildung in diesem Bereich unterstützt von einem Vortrag der polnischen Delegation.

 

Am zweiten Tag besichtigten wir zuerst eine Gold u. Silberfabrik und fuhren dann gemeinsam zurück in die Schule. Im Plenum schauten wir uns zunächst ein Schulungsvideo aufgenommen an einer amerikanischen Schule an, in dem Lehrer, Schüler, Eltern und Sozialarbeiter von einem an einer Schule für lernbehinderte Kinder tätigen Schulleiter durch praktische Übungen an die Materie herangeführt wurden. Abgerundet wurde dies durch unseren Beitrag, der ähnlich praxisorientiert war und alle Teilnehmer aufforderte in Kleingruppen – anhand mehrerer sukzessiv zu durchlaufender Stationen – Lernschwächen durch Simulationen unmittelbar zu erfahren, um danach Konsequenzen für ihren Unterricht zu reflektieren.

Zuletzt zeigte die italienische Delegation auf, wie mit Hilfe von Web3.0 Anwendungen benachteiligte Schülerinnen und Schüler nachhaltig unterstütz und gefördert werden können.

 

Am Tag vor der Abreise zog es uns zu einer Schlossbesichtigung nach Le Castella. Nach einer gemeinsamen Tasse Kaffee fuhren alle zurück ins Hotel und hatten bis zum Abendessen frei. Nach dem Abendessen hat sich jeder herzlichst von allen verabschiedet.

 

Mit viel thematischen Input im Gepäck und noch mehr persönlichen Eindrucken traten wir am Sonntag, 29. März die Heimreise an.

An dieser Stelle sei allen Schülern und Lehrern unserer italienischen Partnerschule nochmals ausdrücklich für ihre herzliche Gastfreundschaft gedankt, die jedes Projekttreffen dort vor Ort zu einem besonderen und nachhaltigen Ereignis macht.

 

Enes Akbulut, Julian Hampel (HH46 – EuroLing)

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