Industriekauffrau/-kaufmann

Kreutz,Jutta_4071m.jpgAnsprechpartnerin:

 

OStR`in Jutta Kreutz


Bildungsgangleiterin
Industriekaufleute

Tel.: 02841 9369-0
(nur in den Pausen)

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Email: kreutz at mercator-berufskolleg.de

 

Ansprechpartnerin:

 

Poley,Ramona_4177m.jpgOStR`in Ramona Poley


Stellv. Bildungsgangleiterin
Industriekaufleute

Tel.: 02841 9369-0
(nur in den Pausen)

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Email: poley at mercator-berufskolleg.de

 

 


 

Industriekaufleute sind in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig. Ihr kaufmännisch-betriebswirtschaftliches Aufgabenfeld erstreckt sich über alle Funktionen eines Unternehmens. Industriekaufleute unterstützen sämtliche Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach Auftragsrealisierung.


BERUFSBILD UND TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE:


„Der Industriekaufmann/die Industriekauffrau ist in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig, die zunehmend nicht nur Produkte herstellen, sondern auch ergänzende und eigenständige Dienst- und Serviceleistungen zum Teil in umfangreichen Projekten anbieten. Industriekaufleute verfügen über ein nicht nur auf die industrielle Fertigung bezogenes breites kaufmännisches Grundwissen, insbesondere auch im Bereich Kundenberatung, Kundenbetreuung und der Projektabwicklung.“ (Lehrplan 2002, S. 36)
„Leitbild ist nicht mehr der abwicklungsorientierte Sachbearbeiter in klassischen kaufmännischen Funktionsbereichen, sondern der kundenorientierte Sachbearbeiter, der team-, prozess- und projektorientiert unter Verwendung aktueller Informations-, Kommunikations- und Medientechniken an der Erstellung kundengerechter Problemlösungen arbeitet.“ (IHK: Neuordnung der Industriekaufleute, Okt. 2002, S. 2)
Die ausgebildeten Industriekaufleute arbeiten in unserer Region in mittelständischen bis großen Industriebetrieben unterschiedlicher Branchen.

EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:


Gesetzlich vorgegebene Eingangsvoraussetzung ist die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (10 Schuljahre). Die meisten der Auszubildenden in diesen Fachklassen verfügen jedoch über die Fachhochschulreife (schulischer Teil) oder über die Allgemeine Hochschulreife (Abitur).

LERNFELDER/FÄCHER:

Es werden in der Regel 10 - 12 Wochenstunden erteilt. Der Unterricht findet an zwei Wochentagen statt.
Unterrichtsfächer im berufsbezogenen Lernbereich sind: Geschäftsprozesse, Steuerung und Kontrolle, Wirtschafts- und Sozialprozesse, Datenverarbeitung und Englisch.
Unterrichtsfächer im berufsübergreifenden Lernbereich sind: Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung und Politik/Gesellschaftslehre. Das Fach Deutsch/Kommunikation wird in allen drei Ausbildungsjahren erteilt. Die anderen berufsübergreifenden Fächer werden mindestens für die Dauer eines Schuljahres unterrichtet. Darüber hinaus sind im sogenannten Differenzierungsbereich zusätzliche Kurse möglich.

ZUSATZQUALIFIKATIONEN:

Ab dem Schuljahr 2004/2005 wird im Datenverarbeitungsunterricht der Europäische Computerführerschein (ECDL, siehe auch unter Schüler-Info auf dieser Webseite) angeboten. Alle sieben Module werden im Unterricht thematisiert und geprüft. Ebenso bieten wir den Auszubildenden die Möglichkeit an, das KMK-Fremdsprachenzertifikat abzulegen.

 

Lernfelder:

  • In Ausbildung und Beruf orientieren
  • Marktorientierte Geschäftsprozesse eines Industriebetriebs erfassen
  • Werteströme erfassen und dokumentieren
  • Wertschöpfungsprozesse analysieren und beurteilen
  • Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren
  • Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren
  • Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen
  • Jahresabschlussarbeiten analysieren und bewerten
  • Das Unternehmen in den gesamt- und weltwirtschaftlichen Zusammenhang einordnen
  • Absatzprozesse planen, steuern und kontrollieren
  • Investitions- und Finanzierungsprozesse planen
  • Unternehmensstrategien, -projekte umsetzen


Die Auszubildenden werden hierbei in den folgenden Fächern unterrichtet, in denen sich die Lernfelder wiederfinden:

  • Geschäftsprozesse
  • Wirtschafts- und Sozialprozesse
  • Steuerung und Kontrolle
  • Deutsch
  • Datenverarbeitung (ECDL-Führerschein wird angeboten)
  • Religion
  • Sport
  • Englisch (Englisch KMK Zertifikatskurs wird angeboten)
  • Politik



Zwischen-/ABSCHLUSSPRÜFUNG:


Die Industriekaufleute legen ihre (Zwischen- und) Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab.

Bei einer regulären Ausbildungsdauer von 3 Jahren (Verkürzung möglich) findet die Zwischenprüfung Anfang März des zweiten Ausbildungsjahres statt. Sie wird in schriftlicher Form durchgeführt und erstreckt sich über 90 Minuten. Sie umfasst die Prüfungsgebiete Beschaffung und Bevorratung, Produkte und Dienstleistungen sowie Kosten- und Leistungsrechnung.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil (Anfang Mai des dritten Ausbildungsjahres) und aus einem praktischen Teil (Juni oder Juli des dritten Ausbildungsjahres). Der schriftliche Teil umfasst die Prüfungsgebiete Geschäftsprozesse, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Im Anschluss an den schriftlichen Teil der Abschlussprüfung erfolgt auch durch die Lehrenden eine Projektbetreuung. Der praktische Teil besteht aus einer Präsentation und einem Fachgespräch über ein Thema des Einsatzgebietes der Auszubildenden.

BERUFLICHE PERSPEKTIVEN:


Industriekaufleute sind in allen kaufmännischen Bereichen eines Unternehmens als Sachbearbeiter einsetzbar. Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich insbesondere durch Weiterqualifikation z. B. zum Industriefachwirt, Personalfachwirt oder Bilanzbuchhalter. Ebenso bildet die Ausbildung eine gute Grundlage für ein Fachhochschul- bzw. Hochschulstudium.

 

WEITERE INFORMATIONSQUELLEN:

 

Ansprechpartner in der Schule

Wenn Sie Fragen zum Bildungsgang „Industriekaufleute" am Mercator-Berufskolleg haben, dann wenden Sie sich bitte über die oben genannten Kontaktdaten an Frau Kreutz (Bildungsgangleiterin).

 


Informationen im Internet

Im Internet können Sie sich bei www.machs-richtig.de und www.berufskunde.com oder auf den Homepages der Ausbildungsbetriebe über den Ausbildungsberuf informieren.

Weitere Informationen und Verzeichnisse der Ausbildungsbetriebe sind bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) erhältlich.
Die Adresse der für Moers zuständigen IHK lautet:

IHK Duisburg

Mercatorstraße 22–24
47051 Duisburg
E-Mail: ihk@niederrhein.ihk.de
Telefon: (02 03) 28 21-0
Fax: (02 03) 2 65 33

Wesentliche Informationen zur gesamten Ausbildung sowie Prüfungsterminen und Abschlussprüfungen finden Sie auf folgender Internetseite: www.ihk-niederrhein.de/Industriekaufmann-frau

Die Industrie- und Handelskammern in NRW bieten auch eine Lehrstellenbörse für Ausbildungsbetriebe und Lehrstellenbewerber im Internet an.