Kaufleute im Groß- u. Außenhandel

Ufert,Gero_4696m.jpgAnsprechpartner:

OStR Gero Ufert

Bildungsgangleitung
Kaufleute im Groß- und Außenhandel

Tel.: 02841-936 9-0
(nur in den Pausen)

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Email: ufert at mercator-berufskolleg.de

 

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Stellvertreterin

StR' Birgit Fieder

Tel.: 02841-936 9-0
(nur in den Pausen)

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Email: fieder at mercator-berufskolleg.de

 


 

Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind in allen Branchen der Wirtschaft bei Unternehmen des Handels oder der Industrie tätig. Ihre Einsatzfelder sind: Einkauf von Waren im In- und Ausland und ihr Weiterverkauf an Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistungssektoren sowie das Anbieten von warenbezogenen Serviceleistungen.


BERUFSBILD UND TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

Großhandelsbetriebe als Mittler zwischen den Herstellern im In- und Ausland und den gewerblichen Abnehmern im Einzelhandel und der Industrie sind in unserer Region in der Regel Klein- und mittelständische Betriebe. Groß- und Außenhandelskaufleute werden mit kaufmännisch verwaltenden Aufgaben betraut, so dass sie sich mit Fragen der Beschaffung, Lagerung, Verwaltung und des Absatzes beschäftigen müssen. Beispielhaft erläutert: Sie bearbeiten Kundenaufträge, kaufen Waren in der ganzen Welt ein, kontrollieren Wareneingang, die Lagerung und Warenausgabe, kalkulieren Verkaufspreise und erstellen Absatzpläne, führen Gespräche mit Kunden und Lieferanten oder arbeiten in der Buchhaltung z. B. an der Erstellung der Lohnabrechnung. Zentrale Hilfsmittel bei der Aufgabenbewältigung sind die EDV und das Telefon.

Wegen der zunehmenden Bedeutung der Kundenberatung und –betreuung für viele Großhandelsbetrieb erfordert der Beruf neben dem branchentypischen Spezialwissen und einer breiten kaufmännischen Kompetenz, rhetorisches Geschick, korrekte Umgangsformen und Freude am Umgang mit Menschen.

Die Ausbildung ist in zwei Fachrichtungen möglich:

  • Groß- und Außenhandelskaufleute mit Schwerpunkt Großhandel
  • Groß- und Außenhandelskaufleute mit Schwerpunkt Außenhandel (wird in Moers nicht angeboten)


EINGANGSVORAUSSETZUNGEN
Bestimmte schulische Abschlüsse sind gesetzlich nicht vorgeschrieben. Aufgrund des gestiegenen Anforderungsniveaus in diesem Beruf berücksichtigen die meisten Betriebe jedoch nur BewerberInnen mit mindestens Fachoberschulreife. Manche bevorzugen BewerberInnen mit kaufmännischer Vorbildung. Wer die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann anstrebt, sollte neben der Freude am Umgang mit Menschen auch Freude am Umgang mit Zahlen haben und in Stresssituationen kühlen Kopf behalten können. Selbstständiges und sorgfältiges Arbeiten sind weitere nützliche Fähigkeiten für diesen beruf. Vorkenntnisse beim Umgang mit dem PC und in der Textverarbeitung sind vorteilhaft, jedoch keine zwingende Voraussetzung.

UNTERRICHT
Der Unterricht (10 bis 12 Stunden pro Woche) findet an zwei Tagen in der Woche statt. Er wird in folgenden berufsbezogenen Fächern erteilt: Handelsbetriebslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Datenverarbeitung und Englisch. Daneben stehen die Fächer Deutsch, Religion, Sport und Politik zumindest einmal in den drei Jahren auf dem Stundenplan.

ABSCHLUSSPRÜFUNGEN


Die Groß- und Außenhandelskaufleute legen ihre Zwischenprüfung im 2. Ausbildungsjahr und die Abschlussprüfung in der Regel nach 3 Jahren ab. Wer über kaufmännische Vorbildung z. B. in Form von Abschlüssen der Berufsfachschule oder der Höheren Handelsschule verfügt oder wer das Abitur bestanden hat, der kann im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber von vornherein die Ausbildung auf 2,5 oder auf 2 Jahre verkürzen. Eine nachträgliche Verkürzung um ein halbes Jahr ist möglich, wenn besonders gute Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule erbracht wurden.

BERUFLICHE PERSPEKTIVEN

Je nach Betriebsgröße und innerbetrieblicher Organisation sind Aufstiege zum Abteilungs-, Filial- oder Bezirksleiter oder zum Geschäftsführer etc. möglich.

Kaufmännische Qualifizierungs- und Spezialisierungskurse z. B. im Bereich der Kosten- und Leistungsrechnung oder im Marketing können zur Förderung der Karriere ebenso hilfreich sein wie Aufstiegsfortbildungen zum Handlesfachwirt oder zum staatliche geprüften Betriebswirt.