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SOS- Kinderdorffest am 1. Advent: 02.12.2012 - Es war wieder wunderschön - Die Seele der Schule lebt!

Zum 43. Mal feiern wir das große SOS- Kinderdorffest am Mercator Berufskolleg von 10.00- 18.00 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und versorgen Sie mit selbstgemachten Köstlichkeiten. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, ganz besondere Weihnachtsgeschenke zu erwerben oder einen von 1500 Gewinnen bei unserer Tombola abzuräumen. Der Erlös geht an das Kinderdorf in Bethlehem. Sie sind herzlich eingeladen!!!
SOS- Kinderdorffest am 1. Advent: 02.12.2012 - Es war wieder wunderschön - Die Seele der Schule lebt!

Die Kinder im SOS-Dorf Bethlehem

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr viele Schüler, Lehrer, Ehemalige und Moerser Bürger in weihnachtlicher Atmosphäre zu begrüßen und mit ihnen zu feiern, und wieder viele Spenden zu sammeln, um die Kinder im Kinderdorf zu unterstützen.

Dabei werden die Schülerinnen und Schüler für das leibliche Wohl mit selbstgebackenen Keksen, Glühweinständen und einem großen Schüler-Café sorgen. Zudem wird es einen Trödelmarkt und einen gigantischen Büchermarkt geben. Als musikalische Unterstützung spielt die Lehrerband und nebenbei läuft in den von den Schülern geschmückten Gängen weihnachtliche Hintergrundmusik. Ein weiteres Highlight wird die Tombola sein, bei der es mehr als 1500 Gewinne gibt.
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Gibt es überhaupt noch etwas Neues zu sagen über dieses Fest? Kennt mittlerweile nicht jeder in Moers, in der näheren und weiteren Umgebung und am Mercator Berufskolleg sowieso dieses Engagement von Lehrern und Hausmeistern und Sekretärinnen und Schülern und spendenbereiten Unternehmen?

Das W u n d e r b a r e ist, dass das Fest für das SOS-Kinderdorf in Bethlehem seit nunmehr 43 Jahren besteht, damit doppelt so lange wie unsere Schüler alt sind. Das E r s c h r e c k e n d e ist, dass unser Einsatz noch wichtiger geworden ist. So bescheiden er auch nur ausfallen kann, aber wir finden, dass wir einen Beitrag zum Frieden leisten können, wenn wir mithelfen, palästinensischen Kindern - und um eben solche handelt es sich im Kinderdorf Bethlehem - eine Zukunft zu geben.

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1969/1970
* Gründung des SOS-Kinderdorfes in Bethlehem
* Übernahme der Patenschaft durch das Kollegium der Kaufmännischen Schulen Moers (jetzt: Mercator Berufskolleg), initiiert vom Religionslehrer Alfons Wylutzki
* 1970: 1. Advent: erster Schulbasar zugunsten des neuen Kinderdorfes

Irgendwie genial, was Alfons Wylutzki im Jahre 1969 begonnen hat. Vor allem, dass er gemeinsam mit dem Kollegium ein P a t e n s c h a f t begründete. Denn Pate zu sein, das bedeutet Verantwortung nicht nur für den Moment, sondern für eine lange, sehr lange Zeit.

Zu keinem Zeitpunkt in den letzten Jahrzehnten kam auch nur der Verdacht einer Diskussion auf, man wolle oder könne oder solle sich von dieser Verantwortung für die übernommene Patenschaft zurückziehen. Im Gegenteil: Das Kollegium hat sich immer noch mehr Aufgaben aufgebürdet, um das Fest n o c h  g r ö ß e r und n o c h   s c h ö n e r zu gestalten.

Aber gibt es nicht noch größeres Elend in der Welt? Wir sehen das so: Mit unserer Spende für Bethlehem entlasten wir den Hermann-Gmeiner-Fonds und „SOS-Kinderdörfer International“, sich verstärkt anderen Krisengebieten, zum Beispiel Kaschmir und Pakistan, zuzuwenden.

Wenn es das SOS-Kinderdorf-Fest nicht gäbe, müsste man es erfinden: für die Kinder, versteht sich, aber auch für uns, für die Schule. Bevor solch ein Begriff wie "Corporate Identity" Mode wurde, hatten sich die Kaufmännischen Schulen in Moers eine unverwechselbare Identität gegeben, eine ausgesprochen wohltätige.

Das wirkte und wirkt immer noch nach außen und nach innen: Mag es auch sonst nicht immer leicht sein, annähernd 100 Lehrer/-innen und über 2000 Schüler/-innen und alle anderen Mitarbeiter/-innen, die in einem solch großen Schul-Betrieb arbeiten, "unter einen Hut zu bringen" - mit dem SOS-Kinderdorf-Fest ist es stets gelungen.

Das Bedürfnis, e n d l i c h e t  w a s   t u n zu können gegen das Elend in der Welt als nur wohlfeil betroffen darüber zu reden, spielt bei dem Engagement von allen die entscheidende Rolle.

Und es soll wieder ein richtiges F e s t werden, mit allem, was dazu gehört. Besonders darf man sich darauf freuen, die Ehemaligen wieder zu treffen: unsere pensionierten Kolleginnen und Kollegen, die sowieso unserer SOS-Aktion die Treue gehalten haben und für die es vielleicht angenehm ist zu sehen, dass sich "Schule von früher" und "Schule von heute" wenigstens in einem Punkt nicht sehr unterscheidet: beim SOS-Kinderdorf-Fest.

Und gibt es eine bessere Möglichkeit für ehemalige Schülerinnen und Schüler als die Pizzeria, das Schülercafé, die Sekt-, die Espressobar, die Kinderstube und überhaupt das gesamte Fest, als sich nach einigen Jahren mal wiederzusehen? „Treffpunkt Obststand oder Blumenstand“ – und jeder weiß Bescheid. Übrigens sind auch die Lehrerinnen und Lehrer gespannt darauf zu erfahren, was aus ihren Ehemaligen so alles geworden ist.

Also bis dann: bis zum 1. Advent 2012!


Mercator Berufskolleg - Kaufmännische Schule Moers
Schulleiter: Herbert B e c k

Projektleiter SOS-Kinderdorf-Fest :
Günter M e t z n e r (seit 1987)
Anett L e n z e n

Spenden für das
SOS-Kinderdorf Bethlehem
bitte auf das Konto
Nr. 72 17 73 10 16

BLZ 354 611 06

Volksbank Niederrhein eG

 

FAQs SOS
Was Sie schon immer über das
SOS-Kinderdorf-Fest wissen wollten

 Ist es auch im 43. Jahr noch notwendig, den Kindern in Bethlehem zu helfen?

Das waren die Fakten, als unser Schulleiter Herbert Beck zuletzt im Dorf war: 107 Kinder (bis 14 Jahre) leben im Dorf in 12 Familien (2009 waren es 70 Kinder; Tendenz weiter stark steigend), 29 Jugendliche leben in je 2 Jungen- und Mädchenhäusern, 9 junge Erwachsene besuchen die Universität, der SOS-Kindergarten besteht aus drei Gruppen und wird auch von Kindern aus Bethlehem besucht, die SOS-Schule (Klasse 1-6) besuchen 250 Schüler und werden von 20 Lehrern und Mitarbeitern betreut. 30% der Kinder stammen aus dem Kinderdorf. Im Jahre 2003 wurde ein „Psycho-Social Medical Mobil Center“ gegründet, um den unter extremer Angst und anderen psychosozialen Störungen leidenden Kindern zu helfen. Damit Kinder nicht von ihren Eltern verlassen werden, wurde im Jahr 2005 ein Programm zur Familienhilfe gestartet. Das beinhaltet Beratung, Hilfe bei der Arbeitssuche, Erhöhung der Sicherheit und Hilfe bei Krankheit. Auch die Gründe, warum Kinder vom SOS-Kinderdorf aufgenommen werden, haben sich geändert. Waren es früher oft Waisen, sind es heute meist Kinder, die von den Eltern verlassen wurden, weil Familien zerbrochen sind und Kinder nicht mehr ernährt werden können. 70% der Palästinenser haben keine feste Arbeit, die Kinderzahl ist sehr hoch, Drogenprobleme nehmen zu oder die Eltern sind in polizeilichem Gewahrsam. Die finanzielle Grundsicherung erfolgt über den Hermann-Gmeiner-Fonds. Vieles Notwendige kann nicht aus dem Grundetat, sondern nur aus Spenden finanziert werden.

Jedes Jahr unterstützt das Mercator Berufskolleg das SOS-Kinderdorf mit annähernd 20.000 €. Wie ist das möglich?

Es ist seit 43 Jahren möglich, aber wir halten es deshalb noch lange nicht für selbstverständlich. Wir sind dankbar dafür, dass sich in jedem Jahr nicht nur 50, nicht nur 100, sondern mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler bereit erklären, im Dienst der guten Sache mitzuhelfen: am Freitag und am Samstag vor dem großen Ereignis beim Aufbauen und am Adventssonntag, wenn – von 10 Uhr bis 18 Uhr – 6000 Besucher im Hause sind. Dieses Fest ist das weltweit größte Schul-SOS-Kinderdorf-Fest! Damit ist klar: Ohne das Engagement der Schüler würde es nicht gehen. Die Lehrerinnen und Lehrer können das nicht alleine schaffen; dass auch sie alle mitmachen, besonders bei der Organisation im Vorfeld des ersten Advents, versteht sich. Eine Patenschaft verpflichtet.

 Über 1500 Tombolagewinne. Alle diese vielen Imbiss- und Verkaufs-Stände und Aktionen. Woher kommen denn alle diese Spenden?

Wir können sagen: Wir haben Glück: mit den Aus¬bil¬dungs¬betrieben unserer Berufsschüler, die Gewinne für die Tombola spenden. Wir haben das Glück der Er¬folg¬reichen: Mittlerweile ist das SOS-Kinderdorf-Fest weit über Moers hinaus bekannt, und bei Bü¬chern und Trödel und vielem anderen denkt man an un¬sere Aktionen. Aber gerade auch die Eltern unserer Schüler helfen mit: Oder wer, meinen Sie, backt denn die Kuchen für unser Schüler-Café und die Pizzen für unsere Pizzeria?

 Wie kann man sicher sein, dass das Geld auch in Bethlehem ankommt?

Wir legen alles offen: Wir überweisen den Reingewinn an den Hermann-Gmeiner-Fonds in München (das ist die Zentrale der SOS-Kinderdörfer). Von dort erhalten wir die erste Bestätigung. Die zweite Bestätigung, dass „unser“ Geld angekommen ist, erhalten wir aus Bethlehem. Und wir fragen nach, was mit dem Geld gemacht worden ist. Wir werden den Kontakt mit der Dorfleitung noch mehr pflegen, um so zu erfahren, wie wir in diesen schweren Zeiten noch unmittelbarer helfen können. Es sind und bleiben nun einmal unsere Patenkinder.

 Was sind in diesem Jahr die besonderen Attraktionen auf dem Fest?

Die Tombola mit über 1500 Gewinnen, immer neu, immer überraschend: Was ist bloß in den vielen Weihnachtstüten drin? Mitmachen lohnt sich, denn jedes vierte Los gewinnt. Und wer etwas gewonnen hat, hält damit die Chance auf einen der Hauptgewinne in Händen! – Das müssen Sie gesehen haben: Den Trödelmarkt in unserer Turnhalle. Beeindruckend! – Der Blumenstand: eine Farbenpracht! Ebenso der Obststand. – Mögen Sie Kunst? Bilder zum Beispiel? Haben wir. Auch Kunstgewerbe. - Lesen Sie gerne? Wir haben mit Sicherheit das Buch für Sie. Antiquarisch. Tausende von Büchern in fünf (!) Klassenräumen! - Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Pizza, Würstchengrill, Kaffee & Kuchen, Glühwein, Crêpes, Waffeln, Weihnachtsplätzchen. In der Aula spielt unsere mittlerweile legendäre Lehrerband: „Sending out an SOS“.

 Wo und wann findet es statt, das 43. SOS-Kinderdorf-Fest?

Wo? In der Aula, in der Turnhalle, im Eingangsbereich, in den Klassenräumen im Erdgeschoss, in den Klassenräumen im Untergeschoss, in der Schaufensterhalle und im Lehrerzimmer. Wann? Am Sonntag, 02. Dezember 2012, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

 Wer macht mit beim SOS-Kinderdorf-Fest für Bethlehem?

Alle machen mit. Und das ist seit 43 Jahren sensationell!

 Was wäre, wenn es das SOS-Kinderdorf-Fest nicht gäbe?

Dann müssten wir es schleunigst erfinden, denn die Kinder brauchen uns. Und für die Schule ist es auch gut, wenn alle etwas Gutes tun.

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