Vollbesetztes SLZ: „Wir sind Europa“

Am Freitag, dem 16.05.2014 kamen hochrangige Politiker für eine Podiumsdiskussion zu uns ans Mercator Berufskolleg. Mit dabei waren ca. 300 Schüler aus verschiedenen Bildungsgängen mit ihren Lehrern. Vor allem wurden die Themen Eurokrise, Migration in die EU, die Beziehung von Europa zu Russland und die Frage: „Mehr oder weniger Europa“ behandelt.

Zur Eröffnung hielt unser Schulleiter, Herr Beck, eine flammende Rede: „Nur wer ausreichend und richtig informiert ist, kann eine gute Entscheidung treffen“.

Hiernach übernahm Herr Blensekemper die Rolle des Moderators.

Nun stellten die anwesenden Schüler Fragen zu den einzelnen Themenbereichen, zu denen die Politiker der Reihe nach antworteten.

Anschließend übernahm Herr Beck wieder. Er lobte die Schüler für ihr großes Interesse und rief sie auf, am 25. Mai wählen zu gehen.

Abschließend sagte er, man müsse die Möglichkeit wahrnehmen, in der Politik mit zu wirken.

Nach der Podiumsdiskussion befragten die Schüler Haci Polat und Torben Köllner (beide GY22) die Politiker zur Frage: „Was die Politiker für junge Menschen in der Europa verändern wollen“.

Hier die Antworten:

Für Karl-Heinz Florenz von der CDU ist eine noch bessere Bildung sehr wichtig, denn eine ausgezeichnete Schulbildung werde in Zeiten der Arbeitsplatzknappheit immer wichtiger. Ein weiterer Punkt ist für ihn der Zugang zu noch schnellerem Internet, um auch aus ländlichen Regionen schnell Informationen abzurufen.

Persönlich ist für ihn eine Verbindung von Industrie- und Umweltpolitik sehr wichtig, da so eine bessere Beziehung der beiden Bereiche zueinander geschaffen werden könnte.

Frau Gerber-Weichelt von der SPD ging nur indirekt auf die Frage ein. Sie sagte, es müsse für jeden in Europa eine Sicherung seines Daseins geben. Sie meint damit, dass jeder von seiner Arbeit leben können müsse. Dies gilt ebenfalls für die Rente. Für sie ist Bildung ebenfalls sehr wichtig, da nur mit guter Bildung ein guter Job gefunden werden könne, welcher dann als erster Schritt zu einem guten Leben führen würde.

Sie strebt mit ihrer Partei außerdem die Harmonisierung der Sozialsysteme und der Steuern auf europäischer Basis an.

Außerdem müsse die Finanztransaktionssteuer eingeführt werden, um eine weitere Bankenkrise größeren Ausmaßes zu verhindern.

Die anwesende Grünenpolitikerin Frau Terry Reintke antwortete auf unsere Frage, dass sie sich für eine Budgeterhöhung zur Unterstützung von schulischen Auszubildenden und Studierenden stark machen würde.

Ihrer Meinung nach sollten Jugendliche außerdem schon ab 16 an Wahlen teilnehmen dürfen, um sie so frühstmöglich mit dem politischen System vertraut zu machen.

Für Frau Roots von den der FDP ist der Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Ländern wie Spanien, Portugal und Griechenland essentiell wichtig, da die Jugendlichen von heute die arbeitende Gesellschaft von morgen bilden würde.

Sie sagte des Weiteren, dass Deutschland diesen Ländern zeigen müsse, wie man eine betriebliche Ausbildung für den Arbeitgeber und den Auszubildenden wirtschaftlich attraktiv gestalten könnte.

 

Alles in allem war die Podiumsdiskussion eine super Möglichkeit, Politik hautnah zu erleben.

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