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… auf nach Sarajevo – HM32 mit Franz-Ferdinand von Österreich quer durch den Balkan über die Brücke von Mostar in die Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas

Die traditionelle Studienfahrt führte die HM32 vom 20. bis 24. Mai 2014 in die größte Stadt des Balkans. So brachte uns GermanWings von Köln-Bonn in die bosnische Hauptstadt Sarajevo. Wir wollten sechs Tage lang bei möglichst gutem Wetter, Menschen, Stadt und Umland erkunden.

Dienstag: Alejandro Fernadez, Jerome Tapert und Fatih Türköz

Am Dienstagmorgen trafen wir uns um 08:30 Uhr am Flughafen Köln-Bonn. Als alle eingetroffen waren, begaben wir uns zum Check-in der Fluggesellschaft Germanwings; daraufhin folgte der Abflug nach Sarajevo. Der Flug ging um 10:50 Uhr los. Als wir in Bosnien ankamen, war es ca. 12:30 Uhr. Von da aus fuhren wir mit dem Bus zum Hotel „Hotel Saraj“. Als wir mit der Raumaufteilung fertig waren, begaben wir uns alle in unsere Hotelzimmer, um uns fertig zu machen für das erste typische bosnische Essen in Sarajevos Altstadt. Nachdem wir gegessen hatten, trafen wir uns mit unseren beiden Lehrern für die erstmalige  Besichtigung der Altstadt Sarajevos. Nach einer zweistündigen Besichtigung erlaubten uns unsere Lehrer den restlichen Tag frei zu nehmen, um uns Sarajevo selbstständig näher anzuschauen.

Mittwoch: Bastian Vößing

Am Morgen des Mittwochs trafen wir uns erstmalig um 9 Uhr zum Frühstück im Restaurant des Hotel Saraj. Dort aßen wir dann erstmal in Ruhe, um uns anschließend für die Fahrt nach Mostar fertigzumachen. Um 10 Uhr wurden wir dann von 2 Bussen abgeholt, die uns nach Mostar fuhren. Die Fahrt war sehr lang, doch es gab sehr viel zu sehen von der schönen Landschaft dort. Als wir dann endlich in Mostar ankamen, haben wir uns erstmal alle versammelt und gingen dann zu der Brücke von Mostar. Diese haben wir uns dann genau angesehen und haben die schöne Aussicht von dort oben genossen.

Die Brücke überspannt die Neretva und verbindet den mehr bosniakisch geprägten Ostteil mit dem stärker kroatisch geprägten Westteil der Stadt. Mit einer lichten Weite von 28,7 Meter und 19 Meter Höhe (im Scheitelpunkt über der Neretva) war sie zur Zeit ihrer Erbauung im 16. Jahrhundert ein Meisterwerk der Ingenieurbaukunst.

Die Brücke gilt seit Jahrhunderten als die symbolische Brücke zwischen Ost und West, nicht nur zwischen der Welt des Christentums und der islamischen Welt, sondern auch zwischen den katholischen Kroaten und orthodoxen Serben. Die Brücke wurde im Bosnienkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut.

Daraufhin hatten wir Schüler dann knapp 3 Stunden Zeit, um uns die Stadt eigenständig genauer anzusehen. In dieser Zeit haben wir uns den Fluss und die vielen schönen Märkte dieser sehr beeindruckenden Stadt angesehen. Später haben wir uns nochmals am Fluss gesonnt. Nach diesen 3 Stunden haben wir uns dann alle wieder an den Bussen versammelt und sind dann wieder zurück in die Hauptstadt gefahren.

Das war unser Tag in Mostar.

Donnerstag: Julian Elsner, Niklas Reinders und Kai Czaykowski

Heute trafen wir uns wie jeden Morgen um 9 Uhr zum Frühstücken. Danach gingen wir in die Stadt und machten eine von Studenten geleitete Stadtführung. Diese begann an der Brücke an der der Thronfolger aus Österreich, Franz Ferdinand, ermordet wurde. Dieses Attentat war der Auslöser des 1. Weltkriegs (1914-1918). Der Leiter sprach Englisch, da auch einige englischsprachige Touristen an der Führung teilnahmen. Die zweite Sehenswürdigkeit war eine orthodoxe Kirche, welche wir uns auch von innen ansehen konnten. Es folgten andere historische Gebäude. Eine Moschee und eine Kirche die von Papst Johannes Paul II. geweiht wurde. Danach ging es ein ganzes Stück weiter in den moderneren Teil der Stadt. Dort zeigte uns der Stadtführer einen Brunnen der an 1600 Kinder erinnern soll, die im Krieg gestorben sind. Das war das Ende der Führung und der Student bekam von jedem Teilnehmer etwas Trinkgeld. Den Rest des Tages hatten wir Freizeit und nutzten diese um Essen zu gehen und noch mehr von der Stadt zu sehen. Das Essen in Sarajevo war sehr lecker und auch ziemlich günstig. Gegen 22 Uhr gingen wir zurück ins Hotel und damit war der Tag vorbei.

Freitag: Merve Atabay und Julia Wunderlich

Ein Tag vor der Abreise: Wie jeden Morgen mussten wir um 9 Uhr beim Frühstück erscheinen. Dort wurde besprochen, was wir heute vorhatten. Es war fast ein freier Tag für uns. Wir hatten vor, auf dem Trebeviv Berg zu steigen und die Aussicht zu genießen. Dieser Berg überragt das gesamte Stadtgebiet der bosnischen Hauptstadt und war für uns sehr beeindruckend. Nach der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, hatten wir schließlich Freizeit. Die meisten waren in der Altstadt und haben dort Geschenke für sich und deren Familien gekauft und anschließend etwas gegessen. Gegen 20 Uhr trafen wir uns mit der Klasse am Wahrzeichen von Sarajevo. Heute war unser letzter Abend in Bosnien, da morgen die Abreise folgte. Als alle beim vereinbarten Ort erschienen waren, suchten wir uns eine Bar. Unser Klassenlehrer, Herr Hendriks, gab für die gesamte Klasse ein Getränk nach Wahl aus. Es wurden Fotos von uns gemacht und so verging der Tag.

Samstag: HM32

Heute ging es am Vormittag zurück in die Heimat. Nach dem Frühstück liefen wir noch einmal in die Altstadt, um noch ein paar „Mitbringsel“ zu besorgen. Dann stiegen wir in den Transferbus zum Airport, damit uns der Flieger wieder pünktlich zum Flughafen Köln-Bonn bringen konnte.

Insgesamt war die Reise in die Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina beeindruckend und eine rundum gelungene Sache. Vielen Dank für die Planung an unseren Klassenlehrer Herr Hendriks, für die Begleitung an Frau Eckel und an unseren Mitschüler Tarik, der unser „wichtigster“ Mann vor Ort war ;-)

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