PK 71 beim Arbeitsgericht in Düsseldorf

Um das aktuelle Thema „Beendigung von Arbeitsverhältnissen“ der Personaldienstleistungskaufleute zu verdeutlichen, fuhr Frau Kessel mit ihrer Klasse, der PK 71, zur Landeshauptstadt Düsseldorf zum Arbeitsgericht. Hier lesen Sie den Bericht von Sophia Aengenendt & Vlada Issak.
PK 71 beim Arbeitsgericht in Düsseldorf

Paragraphen

Um das aktuelle Thema „Beendigung von Arbeitsverhältnissen“ der Personaldienstleistungskaufleute zu verdeutlichen, fuhr Frau Kessel mit ihrer Klasse, der PK 71, zur Landeshauptstadt Düsseldorf zum Arbeitsgericht. Da das Ziel war, möglichst viel Fachwissen in einer Anhörung sich anzueignen, teilte die Klasse sich in Gruppen auf. Somit bestand die Möglichkeit mehrere Anhörungen sowohl vom Finanzgericht, Arbeitsgericht als auch vom Landesarbeitsgericht zu besichtigen.

Eine Gruppe besuchte u.a. eine Güteverhandlung beim Arbeitsgericht, bei der eine Kündigungsklage von einem zu entlassenden Arbeitnehmer gegen den ehemaligen Arbeitgeber veranlasst wurde. Beide Parteien nahmen Stellung und erläuterten die jeweiligen Streitpunkte. Hierbei wurde eine ordentliche Kündigung aufgrund fehlender Weiterbeschäftigungsmöglichkeit ausgesprochen. Der zu entlassende Arbeitnehmer plädierte auf seine vorhandenen Qualifikationen und auf die aktuell ausgeschrieben Stelle, die das Unternehmen auf dem freien Markt anbietet. Jedoch sind die Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle, seitens des Unternehmens, abwegig als die des zu entlassenden Arbeitnehmers. Leider kam es hier zu keiner Einigung, sodass ein neuer Gütertermin vereinbart werden musste.

Eine andere Gruppe besuchte eine Kammerverhandlung beim Finanzgericht, bei der das Finanzamt von einem Ehepaar angeklagt wurde. Hier kam ein großer fataler Fehler des Finanzamtes dem Ehepaar zu Gute und somit wurde die Klage nach einer halbstündigen Diskussion zurückgenommen.

Was lernen wir daraus? Ein Prozess ist für den Kläger erst dann wirklich erfolgreich, wenn er auch wirtschaftlich etwas gewinnt. In diesem Sinne: Lets get ready to Rumble. Verfasst von Sophia Aengenendt & Vlada Issak

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