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„Building and selling houses“ in Moers und Den Bosch (NL): „So gut lief es noch nie!“

Am Mittwoch vor den Osterferien bekamen einige von uns Bankazubis aus den Klassen BA51 und BA52 die Möglichkeit, zusammen mit Oberhausener Auszubildenden des Hans-Sachs-Berufskolleg im Rahmen des Projekts "Building and selling houses" das Koning Willem College in Den Bosch zu besuchen. Begleitet wurden wir dabei von Frau Klein und Herrn Buschke.

Im Vorfeld war uns bereits mitgeteilt worden, dass wir in ´s Hertogenbosch die Aufgabe bekommen würden, zusammen mit den niederländischen Schülern vor Ort einen Aufgabenkatalog zu bewältigen, indem wir einige Immobilienmakler besuchen sollten, um ihnen Fragen rund um die Finanzierung sowie den Verkauf von Häusern in den Niederlanden zu stellen und später einen Vortrag darüber zu halten – und das auf Englisch.

Vor Ort wurden vier Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam einen Fragenkatalog und ein Maklerbüro zugewiesen und los ging es: Was zuerst ein eher holpriges Unterfangen zu werden schien, entpuppte sich letzten Endes als wirklich schöne und auch interessante Aufgabe, nicht zuletzt dank der Makler, die scheinbar wirklich Freude daran hatten, sich mit uns so gut es ging zu verständigen, um uns einen Einblick in ihr Tätigkeitsfeld zu geben. Anschließend nutzten die Gastgeber die verbliebene Zeit, um uns ein wenig "ihre" Stadt zu zeigen: Bahnhof, Altstadt, Neubauten, Schnellrestaurants, aber auch den ein oder anderen "Geheimtipp", falls sich jemand von uns noch einmal nach Den Bosch verirren sollte.

Zurück am Campus, der im Übrigen mehr einem Geschäftsgebäude von Google glich als einer Berufsschule, bekamen wir noch eine kurze Führung, ehe wir von den Köchen, die ihre Ausbildung in der campuseigenen Kantine machen, das Mittagessen zubereitet bekamen. Gestärkt ging es dann an den zweiten Teil unserer Aufgabe: den Vortrag durch die deutschen Schüler. Auf Englisch. Keine Chance zur Verhandlung!

Nach einem kurzen interkulturellen Austausch von Musikgeschmäckern, unterstützt durch Youtube, wurden die Präsentationen erstellt und gehalten. Diese beinhalteten neben Details zur Maklerarbeit und dessen Kundenbetreuung außerdem verschiedene Aspekte der Finanzierung, aktuelle Informationen zur Zinssituation und eine vergleichende Gegenüberstellung der Abwicklung eines Immobilienkaufs in Deutschland und den Niederlanden. Als auch diese Aufgabe bewältigt war, verständigte man sich noch ein wenig mit den Schülern, um letzte Absprachen für den Gegenbesuch am darauffolgenden Tag an unserer Schule zu treffen, ehe wir die Heimreise antraten.

Der zweite Tag unseres Projektes in Moers lief sehr ähnlich ab: Auf der Tagesordnung standen die Begrüßung sowie Aufgabenverteilung, der Besuch der Innenstadt und der Sparkasse zum Sammeln von Informationen, ein kurzer Abstecher in die feinsten und präsentabelsten Ecken der Stadt Moers, das Mittagessen sowie das Erstellen und Vortragen der Präsentation, diesmal durch die Niederländer. Am Ende der beiden Tage stellte man fest, dass viele Dinge beim Hausbau und dessen Finanzierung in beiden Ländern doch sehr ähnlich ablaufen. Außerdem hatte man neben den fachlichen Inhalten noch ein paar Schimpfwörter gelernt. Weiterhin hätten wir nicht gedacht, dass die beiden Tage so interessant und auch lustig werden würden und wir waren zum Schluss erleichtert, dass das Beschaffen der Informationen sowie das Halten des Vortrags in englischer Sprache doch besser funktioniert hatten, als zunächst gedacht. All das spiegelte auch noch einmal die abschließende Feedbackrunde wieder: Viele hielten das Projekt für eine sehr gute Idee und würden es nochmal mitmachen. Auf jeden Fall sollte es auch künftig weiterhin stattfinden, da wir Vieles mitgenommen hatten. Ein Mitazubi sagte sogar "Ich sehe Den Bosch und die Berufsschule jetzt mit ganz anderen Augen". Zusammengefasst meinte Herr Buschke "Ich glaube, so gut wie in diesem Jahr lief es noch nie!" An dieser Stelle: Gern geschehen, Herr Buschke :-)

Von Toran Knapinski (BA52)

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